Informationen zu RHD 2 (Rabbit Haemorrhagic Disease)

Neben dem allgemein bekannten RHD-Virus („Chinaseuche“) tritt in Deutschland auch vermehrt das aktuelle RHD2-Virus auf.

Das sehr widerstandsfähige Virus wird direkt durch den Kontakt mit erkrankten Tieren, aber auch durch Stechmücken und Fliegen, kontaminiertes Futter aus dem Supermarkt und Wildkräuter sowie Kleidung und Gegenstände (Futterschüsseln oä) übertragen.

Die Inkubationszeit beträgt mitunter nur wenige Tage und die Krankheit verläuft meist hochakut und verläuft häufig tödlich. Scheinbar gesunde und fitte Tiere erkranken  plötzlich (hohes Fieber oder Untertemperatur, Apathie, Verweigern der Nahrung).

Der einzige wirksame Schutz besteht derzeit in einer Impfung. Der entsprechende Impfstoff steht unserer Praxis zur Verfügung. Für alle wichtigen Informationen zu diesem Thema stehen wir gern zur Verfügung.

Wildtiere richtig füttern

Bei langanhaltendem Frost oder Schnee freuen sich Vögel über Unterstützung. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass verschiedene Futtermittel angeboten werden sollten („klassisches“ Meisenfutter oder aber auch  Sorten mit Insektenlarven, Obst usw), damit die verschiedenen Vogelarten alle vom Nahrungsangebot profitieren können. Auch Eichhörnchen, die aufgrund von Frost oder Schneedecken teilweise an ihre Vorräte nicht herankommen, nehmen gern Äpfel, Nüsse oder Bucheckern an. Das Futter sollte zugänglich aber erhöht (Ratten!) und vor Nässe geschützt angeboten und regelmäßig auf Schimmel o.a. kontrolliert werden

Und plötzlich ist Weihnachten :)

Wie jedes Jahr ist unsere Praxis, außer an den regulären Feiertagen sowie am 24.und 31.12.2017, während der Weihnachtszeit und „zwischen den Jahren“ ganz normal geöffnet.

Igel gefunden?

Derzeit machen sich die Igel auf in ihre Winterquartiere. Trifft man tagsüber einen Igel an, kann das ein Hinweis darauf sein, dass das normalerweise dämmerungs- bzw nachtaktive Tier krank oder verletzt ist. Weiterlesen

Allgemeine Information zur Erreichbarkeit

Unsere Praxis ist generell das ganze Jahr hindurch besetzt. Ausgenommen sind Wochenenden und gesetzliche Feiertage. Aufgrund des hohen Patientenaufkommens sind auch unsere Kräfte an der Anmeldung teilweise in der Sprechstunde oder Klinik tätig. Es ist uns wichtig, unseren Patienten und Pfleglingen vor Ort ausreichend Zeit widmen zu können. Wir haben daher unsere Bandansage geändert und durchgehend laufen. Während der Sprechzeiten ist die Praxis trotzdem geöffnet! Weiterlesen

Rechtliches zu Hund im Auto

Was sollte man unternehmen, wenn zB auf einem Supermarktparkplatz ein Hund in einem Auto in akuter Not ist?

1. Wenn möglich, Fahrzeughalter ausrufen lassen.

2. Polizei oder Feuerwehr rufen.

3. Wichtige Daten notieren: Datum, Uhrzeit, Ort, Automarke, Kennzeichen, wenn möglich mit Fotos. Zeugen suchen und Adressen/ Telefonnummern notieren.

Wenn die Situation objektiv für den Hund so lebensbedrohlich ist, dass man auf Polizei oder Feuerwehr nicht warten kann, darf man den Hund selbst befreien. Dabei gilt es jedoch, äußerste Vorsicht walten zu lassen, da es meist unumgänglich ist, fremdes Eigentum zu beschädigen. Möglichst sollte ein Seitenfenster eingeschlagen werden, nicht Front- oder Heckscheibe.

„Rechnen Sie jedoch damit, dass es dazu kommen kann, dass Fahrzeughalter Strafanzeige gegen Sie wegen Sachbeschädigung erstatten wird. In diesem Fall können sich Betroffene auf den rechtfertigenden Notstand nach § 34 StGB berufen. Umso wichtiger ist es, Zeugen für den Vorfall zu haben und die Polizei zu verständigen. Telefonnummer und Anschrift der Zeugen sind wichtig. Die entstandenen Kosten eines notwendigen Polizei- oder Feuerwehreinsatzes hat nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (AZ 12 A 10619/05) vom 25.08.2005 der Hundehalter zu tragen.“ (Quelle Tasso Haustierzentralregister)

Hund im Auto

Jedes Jahr sterben Hunde im Sommer im aufgeheizten Auto, weil Tierhalter die Gefahr eines Hitzschlags beim Tier unterschätzen. Ab 20 Grad Aussentemperatur heizt sich das Wageninnere binnen Minuten auf bis zu 50 Grad auf. Weiterlesen

Infos zu Giardienbefall

Die Fälle von Giardieninfektionen haben in den letzten Wochen deutlich zugenommen.

Der Befall mit Giardien ist in den meisten Fällen durchaus behandlungswürdig, um einem schweren Verlauf und andauernder Reinfektion vorzubeugen. Hilfreiche Informationen erhalten Sie selten in Internetforen, gern aber bei uns in der Praxis. Korrekte Informationen gibt es auch unter http://www.esccap.de/parasiten/einzeller

Teamverstärkung!

Wir freuen uns, dass uns ab sofort Herr Daniel Kitzing als Assistenzarzt in der Sprechstunde unterstützt! Das bedeutet für unsere Patienten, dass auch in Urlaubszeiten zwei Tierärzte die Sprechstunde bestreiten und somit die Wartezeiten verkürzen werden 🙂

Herr Kitzing ist neben Hunden, Katzen und Reptilien langjährig erfahren in der Behandlung von kleinen Heimtieren und Vögeln. Wir freuen uns besonders, dass auch die kleinsten Patienten jetzt einen eigenen Ansprechpartner bei uns haben.

Zeck, Zeck!

Auch im Winter ist ein Zeckenschutz für Hunde und freilaufende Katzen sinnvoll. Häufig wechseln sich Frostperioden mit wärmeren Wochen (ca sechs bis 13 Grad) ab. Bei diesen Plusgraden schlüpfen entweder die Larven oder Nymphen aus ihrem Ruhestadium und suchen sich einen neuen (Zwischen-) Wirt, damit sie sich weiterentwickeln können. Weiterlesen

Schon gewusst?

Auf unserer Facebookseite informieren wir tagesaktuell darüber, welche Ärztin Sie in der Sprechstunde antreffen werden!

Medikamente sicher verwahren

Ob Erkältungs- oder Reisezeit, in vielen Haushalten finden sich diverse Medikamente wie Kopfschmerz- oder Hustenmittel, Nasensprays, Fiebersenker oder ätherische (Bade-) Öle. Sind Kinder im Haushalt, werden die Medikamente zwar häufig hochgelegt, Weiterlesen

Piepsis erster Flugversuch…..

….geht leider auch mal daneben. Jungvögel (häufig zu erkennen an kürzeren (Schwanz-)federn, allgemein „fluffigerem“ Gefieder und dunklen Schnäbeln im Gegensatz zu den Altvögeln) bleiben nach ersten Flugversuchen meist auf dem Boden hocken hüpfen dort herum, da sie eben noch nicht voll fliegen können. Bitte lassen Sie die Vogelkinder dort sitzen! Weiterlesen

Schon gewusst?

Auf Facebook informieren wir tagesaktuell, welche Ärztin in der Sprechstunde ist 🙂

Knoblauch – bitte nicht!

Am Knoblauch scheiden sich die Geister. Für den Menschen durchaus gesund und herzunterstützend, kann er für den Hund jedoch eine lebensgefährliche Anämie (Blutarmut) hervorrufen. Hunde können das im Knoblauch (und anderen Zwiebelgewächsen) befindliche Allicin nicht enzymatisch abbauen. Eine ganze Knolle frischer Knoblauch ist für einen ca 10kg schweren Hund ausreichend, um akut lebensgefährlich zu werden. Weiterlesen

Die Zeckenzeit beginnt!

Man mag es kaum glauben, aber gerade unser derzeitiges Wetter (abwechselnd frostig und deutlich über Null Grad) lässt die ersten Zecken wie Pilze aus dem Boden schießen. Das erste sichtbare Entwicklungsstadium, die sogenannte Nymphe, ist nur einen knappen Millimeter groß und durchsichtig und dadurch im Fell kaum zu erkennen, zumal zur Zeit kaum ein Tierbesitzer an Zecken denkt. Aus diesen entwickeln sich nach einer Häutung die erwachsenen Zecken, die häufig bis zur Paarung und Eiablage auf dem Wirt oder in dessen direkter Umgebung verbleiben. Daher schützt man jetzt nicht nur sein Tier, sondern auch beispielsweise seinen Garten vor ihnen!

Neu bei uns: Blutegeltherapie

In der Humanmedizin ist die traditionelle Blutegeltherapie seit langem anerkannt. Der Speichel des Medizinischen Blutegels enthält verschiedene nachgewiesen medizinisch wirksame Substanzen, Weiterlesen

Einmal pieksen bitte!

Wir empfehlen ausdrücklich, die eigenen Tiere impfen zu lassen. Eine Impfung verhindert eine Erkrankung, die meist tödlich verläuft, oder sorgt zumindest für einen milderen und kürzeren Verlauf. Sie schützt Ihr Tier und erspart am Ende auch hohe Behandlungskosten. Da viele Krankheiten seltener geworden sind, halten viele Tierhalter Impfungen inzwischen für unnötig. Jedoch gibt es (auch hier in Altona) immer noch Weiterlesen

Bist Du, was Du isst?

Wie man den eigenen Hund (oder die Katze :)) ernährt, wird häufig bestimmt von eigenen Vorlieben, Lebensumständen, Zeit und zuletzt dem Geldbeutel. Man möchte sein Tier vor allem gesund ernähren. Auch wird die sogenannte Rohfütterung („BARF“) immer beliebter. Wir beraten Sie gern ausführlich zum Thema Fütterung (egal, welche Form) und stellen bei Bedarf eine Rationsberechnung für Ihr Tier an.

Neues Hundegesetz für Schleswig-Holstein ab 1.Januar 2016

Ein neues Hundesgesetz wird Anfang 2016 in Schleswig-Holstein in Kraft treten. Hier die wichtigsten Änderungen und Inhalte:

* Kennzeichnung durch Mikrochip ist Pflicht

* Rasseliste wird abgeschafft! „Hunde werden zukünftig dann als gefährlich eingestuft, wenn sie auffällig geworden sind, zB weil sie Menschen oder Tiere verletzt Weiterlesen

Zeck und weg!

….leider noch nicht. Zecken und Flöhe haben immer noch Hochsaison! Gerade schwankende Temperaturen und unbeständiges Wetter führen dazu, daß diese miesen Parasiten sich teils explosionsartig vermehren. Daher sollten Hund und Katze auch weiterhin vor Ihnen geschützt werden! Machen Sie mit bei unserer Herbstaktion und freuen Sie sich über Rabatte bei vielen Spot-Ons!

…und immer wieder Schokolade…..

Wir wollen weder Panik machen noch maßregeln. Aber da die Schokoladenzeit wieder beginnt, ist es uns ein Bedürfnis, noch einmal darauf aufmerksam zu machen, dass Schokolade für Hunde schwer giftig sein kann! „Schuld“ daran ist der enthaltene Wirkstoff Theobromin: Weiterlesen

Vorsicht Teebaumöl!

Aus aktuellem Anlass möchten wir vor der Anwendung von Teebaumöl bei Hunden und Katzen warnen. Gern wird es gegen Zecken, andere Parasiten oder Weiterlesen